Die größten Strategiefehler von KMU, 4. und letzter Teil

Bereits im 2. Teil der größten Strategiefehler habe ich darauf hingewiesen, dass „Bedarf“ nicht dasselbe ist wie „Nachfrage“. Hier nochmals meine dringende Empfehlung: Bevor Sie mit einem neuen Produkt, einer neuen Lösung oder einer neuen Dienstleistung auf dem Markt gehen, vergewissern Sie sich, dass dazu auch eine genügend große Nachfrage besteht. Nur wenn Ihr potentieller Kunde auch wirklich kaufen will, können Sie Umsatz generieren und Gewinne erzielen. Die Gefahr „am Kunden vorbei zu produzieren“ ist stets sehr groß und lässt sich nur vermeiden, wenn der Kontakt mit der Zielgruppe sehr eng gehalten und ständig vertieft wird. Die Bedürfnisse Ihrer Kunden ändern sich im Laufe der Zeit und damit wandelt sich natürlich auch die Nachfrage nach Ihren Leistungen. Am besten es gelingt Ihnen, ein Teil Ihrer Zielgruppe zu werden und damit am Puls des Geschehens die laufenden Veränderungen – die oftmals nur minim und schleichend vonstattengehen – frühzeitig zu erkennen. Mit Hilfe regelmäßiger Reviews können Sie diese dann in Ihre Strategie einbauen und sich so sukzessive enger und besser an die Bedürfnisse und zu lösenden Probleme Ihrer Zielgruppe anpassen. Getreu dem Leitsatz von Charles Darwin „Survival of the fittest“ gilt auch in der Wirtschaft, dass diejenigen Unternehmen überleben, denen es gelingt, sich am besten an die sich laufenden Veränderungen anzupassen.

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