Jahressteuergesetz 2020 – E-Commerce – Teil 3

Zum Abschluss unserer dreiteiligen Reihe des neuen Jahressteuergesetzes möchten wir ergänzend zu den Beiträgen rund um die Abschaffung der Lieferschwellen und u. a. den neuen Besteuerungsverfahren für Fernverkäufe mittels OSS, noch einen weiteren Punkt erläutern. Es geht um die Neuregelung zu Lieferungen eines Onlinehändlers mittels Online-Marktplatz.

Neuregelung für Lieferungen des Onlinehändlers mittels Online-Marktplatz

Unternehmen, die den Versand von Waren mittels einer elektronischen Schnittstelle unterstützen, werden gleichermaßen so betrachtet, als würden sie selbst die Ware erwerben und ausliefern. Wir sprechen von einem fingierten Reihengeschäft zwischen dem Onlinehändler, der elektronischen Schnittstelle und dem Endkunde. Hierdurch werden zwei neue Begriffe ins Spiel gebracht: Reihengeschäft und elektronische Schnittstelle.

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Jahressteuergesetz 2020 – E-Commerce – Teil 2

Fortführend zu unserem ersten Beitrag erläutern wir Ihnen die Änderungen bzw. Neuregelungen zum Besteuerungsverfahren für Fernverkäufe, beispielsweise durch das One-Stop-Shop-Verfahren. Ebenso zeigen wir die Auswirkungen auf die Praxis am Beispiel von Amazon PAN-EU auf.

Besteuerungsverfahren für Fernverkäufe

Reguläres Besteuerungsverfahren

Im regulären Besteuerungsverfahren gilt die Lieferschwelle von 10.000 €. Bis zum Erreichen der Schwelle führt der Onlinehändler seine Steuer aus den Fernverkäufen über die üblichen Wege beim Fiskus ab. Lieferungen an Privatpersonen werden auch weiterhin im Versandland besteuert. Erst bei Überschreitung der Lieferschwelle, registriert sich der Onlinehändler in jedem Bestimmungsland, in das er anschließend Waren exportieren wird.

Er registriert sich in jedem einzelnen Land, reicht dort Steuererklärungen ein und führt die entstandene Steuer ab.

Meldung über One-Stop-Shop (OSS)

Das MOSS (Mini-One-Stop-Shop) -Verfahren ist bereits seit 2015 bekannt. Nun wird es um die Meldemöglichkeit erweitert, sodass Beträge, die dem ausländischen Fiskus zugeführt werden müssen, zentral gemeldet werden können. Es entfällt der Aufwand die Steuer in jedem Land einzeln abführen zu müssen.

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Jahressteuergesetz 2020 – E-Commerce – Teil 1

Das Jahressteuergesetz 2020 zur Neuregelung von Onlinehandel, internationalem Onlinehandel und dem Verkauf über Marktplätze wird voraussichtlich in 2021 in Kraft treten. Die Inhalte sind umfangreich. Aber neue Regelungen zur Schließung vieler steuerlicher Lücken im Onlinehandel sind längst überfällig.

Da die meisten Gesetzestexte sehr fachlich formuliert sind, werden wir die wichtigsten Inhalte für Sie leicht verständlich zusammenfassen. Auf die Nennung von Paragraphen werden wir hierbei größtenteils verzichten.

Aufgrund der Corona-Pandemie verschiebt sich die Einführung der Neuregelungen vom 01.01.2021 auf voraussichtlich 01.04.2021, bzw. einige Teilbereiche auf den 01.07.2021. Wir empfehlen Onlinehändlern diesbezüglich Kontakt mit ihrem Steuerberater aufzunehmen, um auf alle notwendigen Änderungen und neuen Vorgehensweisen vorbereitet zu sein.

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Mirakl – die große Chance für Marktplätze und Onlinehändler

Sie möchten Ihren eigenen Marktplatz etablieren und Onlinehändlern die Chance bieten ihre Produkte ebenfalls anzubieten? Sie möchten eine individuelle Alternative zu den bekannten Marktplätzen wie Amazon und eBay, die von der Allgemeinheit genutzt werden, schaffen?

Viele Unternehmer haben heutzutage den Bedarf des Onlinehandels erkannt, möchten jedoch eigene Möglichkeiten anbieten. Eigene Preiskonditionen, höhere Verkaufschancen, eigene Marketingmaßnahmen. Nicht für jeden Onlinehändler lohnt sich ein eigener Onlineshop, jedoch kann es eine große Chance sein, sich auf einem existierenden Marktplatz zu positionieren.

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E-Commerce: Warum Sie in den Onlinehandel einsteigen sollten

Alles begann Mitte der 1990er Jahre mit der Gründung von Amazon und eBay. Erstmals war es möglich mit einer Shop-Software Produkte über das Internet zu verkaufen. Die fortschreitende Digitalisierung hat der Welt des Onlinehandels weitere Türen geöffnet. Noch heute fällt es allerdings einigen Händlern schwer in den Onlinehandel einzusteigen. Und doch kann es sich durchaus lohnen seine Produkte über das Internet per E-Commerce zu vertreiben. Umso mehr als dass dieser Markt zu einer harten Konkurrenz für den stationären Handel geworden ist. 

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ZUGFeRD – der neue Standard für die europäische e-Rechnung

Was ist ZUGFeRD und wo wird es genutzt?

Wer Rechnungen schreibt, wird über kurz oder lang mit dem Thema ZUGFeRD (Zentraler User Guide Forum elektronischer Rechnung Deutschland) konfrontiert werden. Auch Ihnen ist noch nicht klar was genau ZUGFeRD eigentlich bedeutet? Wir erläutern es Ihnen gerne.

Inzwischen gibt es viele Unternehmen, die nur noch ZUGFeRD-konforme Rechnungen akzeptieren. Dies betrifft vor allem Unternehmen wie Verwaltungen und Ämter. Zahlreiche deutsche Unternehmen sind Zulieferer oder Vertragspartner von Ämtern und öffentlichen Dienstleistern. Somit wird die neue Norm ein wichtiger Bestandteil in vielen Firmen sein, auf beiden Seiten. Auch für Sie ist das neue Format daher relevant, da Sie es zur Verfügung stellen müssen. Für die genannten Formen von Unternehmen gilt ab November 2020 zwingend das neue Format.

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BREXIT – der endgültige Ausstieg

BREXIT? Ausstieg? Die EU verlassen? Seit dem 01.01.2020 ist nun klar: Großbritannien ist kein Mitglied mehr in der Europäischen Union. Das Entscheidende für Sie? Rein steuerlich gesehen, gab es bisher keiner Auswirkungen. Warum?

Übergangsphase bis Jahresende 2020

Ein Ausstieg aus der EU ist eine Sache. Alle Konsequenzen umzusetzen und Lösungen vor allem auch für den Handel zu finden, eine ganz Andere. Viele Onlinehändler sind vom Ausstieg Großbritanniens nun betroffen. Der britische Markt ist riesig. Nicht nur Amazon hat dies erkannt. Durch das PAN-EU Programm für FBA (Fullfilment by Amazon/Versand durch Amazon) konnte jeder Onlinehändler auf einmal die Lagerung in UK nutzen und diesen Markt zusätzlich erschließen.

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Anleitung für Amazon: AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung richtig einbinden*

*Gastbeitrag der IT-Recht Kanzlei München, RA Phil Salewski

Amazon ist eine bei Händlern sehr beliebte Verkaufsplattform. Allerdings gilt gerade auch hier, dass die fernabsatzrechtlichen Vorgaben zwingend einzuhalten sind! Hierzu zählt vor allem, dass Händler Ihre Rechtstexte ordnungsgemäß auf der Plattform Amazon einbinden müssen – aber wie geschieht das richtig? Im folgenden Beitrag soll aufgezeigt werden, mit welchen Schritten Händler bei Amazon ihre Präsenzen mit Blick auf AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und Co. rechtlich absichern und pflichtkonform gestalten können und zwar auch dann, wenn der Händler „Versand durch Amazon“ – FBA nutzt.

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Kleinunternehmen gründen

Sie möchten sich selbständig machen und ein Kleinunternehmen gründen?

Viele träumen davon sich selbständig zu machen, scheuen aber den bürokratischen Aufwand, den sie als Unternehmer auf sich nehmen müssten. Denn das liegt nicht jedem und birgt dadurch auch gewisse Risiken. Die Gründung eines Kleinunternehmens kann hier sehr hilfreich sein, denn die damit verbundene Vereinfachung im Hinblick auf die Umsatzsteuer verringert den administrativen Aufwand.

Was ist ein Kleinunternehmen und worauf sollten Sie achten?

Das Kleinunternehmen ist für Gründer, die einen verringerten Jahresumsatz aufweisen. 

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Amazon Shop – Der Weg zum eigenen Marken Shop

Ein Amazon Shop (oder: Amazon Store) hilft Ihnen Ihr eigenes Produkt oder Ihre eigene Marke optimal zu vermarkten. Der Amazon Shop wird dementsprechend auch als Marken Shop oder Brand Store bezeichnet, da über den Amazon Shop eingetragene Marken verkauft werden. 

Das klingt zunächst gar nicht schlecht – vor allem deshalb, weil Amazon ein bekannter Name am Markt ist, mit dem man das eigene Produkt gerne in Verbindung bringt. 

Aber welche Vorteile ein eigener Amazon Store konkret, wie richtet man ihn ein und, vor allem, muss muss alles beachtet werden? Bei diesen und weiteren Fragen können Sie sich auf easybill verlassen  – denn wir liefern Ihnen die Antworten…

Diese Themen erwarten Sie:

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