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title: "Wie sieht eine E-Rechnung aus? Struktur, Inhalte und Beispiel"
date: 2026-02-02
author: "Irina Emdina"
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categories:
  - name: "E-Rechnung"
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# Wie sieht eine E-Rechnung aus? Struktur, Inhalte und Beispiel

Eine [E-Rechnung](/funktionen/e-rechnung-software) ist eine Rechnung in einem **strukturierten digitalen Format**, das speziell für die automatisierte Weiterverarbeitung entwickelt wurde. Eine PDF-Datei, die man einfach per Mail verschickt, ist **keine E-Rechnung**.

Dieser Blogartikel zeigt dir, **wie eine E-Rechnung aufgebaut ist**, was drinstehen muss und wie sie am Ende aussieht. Außerdem werfen wir einen Blick auf verschiedene Formate wie XRechnung und ZUGFeRD, inklusive konkretem Beispiel.

## Was unterscheidet eine E-Rechnung von einer klassischen Rechnung?

Der größte Unterschied liegt im Format. Während du eine klassische Rechnung oft als **PDF, Word-Dokument oder sogar auf Papier** kennst, besteht eine E-Rechnung aus einem **standardisierten XML-Code**, der von Maschinen gelesen und verarbeitet werden kann.

Ein PDF sieht für dich zwar lesbar aus, für Software ist es aber ein reines Bild. Eine **XML-Datei hingegen enthält strukturierte Informationen**, die Software direkt interpretieren kann, ohne manuelles Abtippen oder Prüfen. Genau das ist der Vorteil: weniger Aufwand, weniger Fehler und mehr Automatisierung.

Gerade bei der Zusammenarbeit mit Behörden oder größeren Unternehmen ist das entscheidend. **Ab dem 1. Januar 2025 gilt außerdem die [E-Rechnungspflicht](/ratgeber/e-rechnungspflicht) für alle inländischen B2B-Transaktionen.** Wer hier noch mit PDFs arbeitet, riskiert Rückfragen oder Ablehnungen.

## So ist eine E-Rechnung aufgebaut: Inhalte im Überblick

Was steckt konkret in einer E-Rechnung? Im Prinzip genau das, was man auch von einer klassischen Rechnung kennt, nur **in strukturierter Form**. Folgende **Pflichtangaben** müssen enthalten sein:

1. Name und Anschrift des Rechnungstellers
2. Steuernummer oder die Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.)
3. Name und Anschrift des Empfängers
4. Rechnungsdatum
5. Fortlaufende Rechnungsnummer
6. Leistungsdatum bzw. Lieferzeitpunkt
7. Menge und Art der gelieferten Ware bzw. Dienstleistung
8. Nettobetrag
9. Steuersatz
10. Gesamtbetrag

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Das Format für E-Rechnungen im Geschäftsverkehr innerhalb der EU ist in der **europäischen Norm EN 16931** definiert. Sie legt ein einheitliches Datenmodell fest, also welche Datenfelder erforderlich sind, wie sie bezeichnet werden und wie sie technisch umgesetzt sein müssen.

> Ein Beispiel: Während du auf einer Rechnung den Text „Gesamtbetrag inkl. MwSt.“ siehst, steht im XML z. B. ein Eintrag wie:
> 
> `<cbc:PayableAmount currencyID="EUR">119.00</cbc:PayableAmount>`.
> 
> Der Wert ist derselbe, nur maschinengerecht codiert.

Die Kunst der E-Rechnung besteht darin, Informationen nicht nur für Menschen, sondern auch für Maschinen lesbar und verarbeitbar bereitzustellen. Das führt uns direkt zu den verschiedenen E-Rechnungsformaten.

## E-Rechnungsformate und ihr Erscheinungsbild

Nicht jede E-Rechnung sieht gleich aus. Je nach Einsatzzweck und Empfänger kommen unterschiedliche **Formate** zum Einsatz. Hier sind die zwei gängigsten:

### **XRechnung**

Die [**XRechnung**](/ratgeber/xrechnung) ist **Pflicht bei der Rechnungsstellung an öffentliche Auftraggeber in Deutschland**. Sie besteht aus einer **reinen XML-Datei**, die genau der Norm EN 16931 entspricht. Das Erscheinungsbild ist dabei für den Menschen nicht lesbar, aber für die Software lesbar und verarbeitbar.

### **ZUGFeRD**

Das Format **[ZUGFeRD](https://www.easybill.de/ratgeber/zugferd-der-neue-standard-fuer-die-europaeische-e-rechnung/) (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland)** kombiniert zwei Welten: Es enthält ein **PDF-Dokument**, das für Menschen lesbar ist, und **integriert darin die XML-Datei** als Anhang. So hast du ein visuelles Dokument und trotzdem alle maschinenlesbaren Daten für die automatische Verarbeitung.

### XRechnung und ZUGFeRD im Vergleich

| Format | Menschlich lesbar | Maschinenlesbar | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| XRechnung | Nein | Ja | Behörden, Verwaltung |
| ZUGFeRD | Ja | Ja | Unternehmen, Hybridformat |

Beide Formate sorgen dafür, dass Rechnungen effizient verarbeitet werden können. Je nachdem, wie der Empfänger arbeitet, bietet sich das eine oder andere an.

## Beispiel einer E-Rechnung: So sieht sie konkret aus

### Beispiel für eine E-Rechnung im ZUGFeRD-Format

Um es greifbarer zu machen, schauen wir uns eine typische E-Rechnung im **ZUGFeRD-Format** an. Wenn du so eine Datei öffnest, siehst du zunächst ein ganz normales PDF mit allen gewohnten Angaben:

![Beispiel E-Rechnung im ZUGFeRD-Format](https://www.easybill.de/wp-content/uploads/2025/07/ZUGFeRD.png)

Was du nicht direkt siehst, ist die **eingebettete XML-Datei**. Die steckt im Hintergrund und wird von Software automatisch erkannt und ausgelesen. Wenn du die Rechnung im Acrobat-Reader öffnest, findest du die XML-Datei unter „Anlagen“. Für dich als Nutzer ändert sich kaum etwas. Die Rechnung sieht aus wie immer, aber die Technik im Hintergrund macht sie fit für die digitale Zukunft.

### Beispiel für eine E-Rechnung im Format XRechnung

![Beispiel XRechnung XML-Format](https://www.easybill.de/wp-content/uploads/2025/07/XRechnung-1.jpg)

Wenn du eine **XRechnung** öffnest, ist es etwas technischer: Du bekommst eine Datei mit der Endung **.xml**, die du in einem speziellen Viewer (z. B. vom Bundesportal) für den Menschen lesbar darstellen kannst. Darin erkennst du klar strukturierte Daten, sauber getrennt nach Position, Betrag, Steuerart etc.

## **Tipp: E-Rechnung ganz einfach mit easybill erstellen**

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## Die E-Rechnung braucht keine Vorlage, sondern eine Software

Zusammengefasst: Eine E-Rechnung ist **keine gestaltete Datei wie ein PDF**, sondern eine **strukturierte XML-Datei**, die speziell für die **automatisierte Weiterverarbeitung** gedacht ist.  
Sie enthält alle bekannten Rechnungsangaben, aber technisch aufbereitet. Manche Formate, wie ZUGFeRD, enthalten **zusätzlich** zum XML eine für Menschen lesbare PDF-Datei.

Dank E-Rechnungs-Tools wie easybill brauchst du dich **nicht mit XML oder Formatvorgaben auseinandersetzen**. Du erstellst deine Rechnung wie gewohnt – die Software sorgt im Hintergrund dafür, dass sie den Anforderungen der E-Rechnungspflicht entspricht.