Kaarst, 02. Juni: Weniger als acht Monate vor dem nächsten Schritt der gesetzlichen E-Rechnungspflicht zeigt eine repräsentative Studie von YouGov im Auftrag der E-Rechnungsplattform easybill:
● Nur 26 % der Unternehmen fühlen sich vollständig auf die E-Rechnungspflicht vorbereitet
● Jedes dritte Unternehmen hat bislang noch nie eine E-Rechnung versendet
● Rund jedes fünfte Unternehmen arbeitet im Rechnungswesen weiterhin mit Word oder Excel
● Nur 37 % kennen die gesetzlichen Anforderungen vollständig
Ab Januar 2027 gelten für viele Unternehmen in Deutschland neue gesetzliche Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ziel ist es, das Rechnungswesen stärker zu digitalisieren und manuelle Prozesse abzulösen. Die Studiendaten zeigen jedoch: Viele Unternehmen sind auf die Umstellung bislang nicht ausreichend vorbereitet.
Rechnungswesen bleibt überraschend analog
Mit Blick auf die E-Rechnungspflicht ab 2027 zeigt sich bei vielen Unternehmen erheblicher Nachholbedarf. Zwar ist Buchhaltungssoftware mit 39 % das meistgenutzte Tool zur Rechnungserstellung, gleichzeitig arbeitet jedoch rund jedes fünfte Unternehmen weiterhin mit klassischen Office-Lösungen: 11 % nutzen Excel, 10 % nutzen Word. Diese Programme erfüllen allerdings nicht die künftigen Anforderungen an elektronische Rechnungen. Unternehmen müssen also in den kommenden Monaten nicht nur neue Formate einführen, sondern häufig auch ihre internen Abläufe modernisieren.
„Die Zahlen zeigen, dass viele Unternehmen die E-Rechnungspflicht noch als reine Compliance-Aufgabe betrachten. Dabei liegt hier eine echte Chance: Wer seine Prozesse jetzt modernisiert, schafft nicht nur rechtliche Sicherheit – sondern gewinnt langfristig an Effizienz und Geschwindigkeit im gesamten Rechnungswesen. Die Pflicht ist der Anlass – die Optimierung der eigentliche Gewinn.“ – Dr. Andreas Seifert, CEO von easybill
Erste Erfahrungen vorhanden – Routine fehlt
Von einer etablierten Praxis ist die Mehrheit deutscher Unternehmen noch weit entfernt: Nur 42 % versenden regelmäßig E-Rechnungen, 25 % haben bisher nur vereinzelte Versuche unternommen und 33 % haben noch keine einzige E-Rechnung verschickt. Viele Unternehmen sammeln erste Erfahrungen, haben ihre Prozesse aber noch nicht dauerhaft umgestellt.
Unsicherheit trotz nahender Deadline
Die Studiendaten zeigen deutliche Wissenslücken: Nur 37 % der Unternehmen kennen die gesetzlichen Anforderungen vollständig, 33 % nur teilweise und 28 % kaum oder gar nicht. Gleichzeitig fühlen sich viele Unternehmen nur teilweise auf die neuen Vorgaben vorbereitet. Diese Unsicherheit erhöht das Risiko für Fehler und Verzögerungen bei der Umstellung.
Technische Hürden, Wissenslücken – und wenig Zeit
Unternehmen, die noch nicht vorbereitet sind, sehen sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: 36 % nennen die technische Umsetzung als größte Hürde, 29 % sind unsicher bei den gesetzlichen Vorgaben und 27 % fehlt das notwendige Wissen. Besonders kritisch: Nur knapp ein Viertel (24 %) hat die Umstellung bereits abgeschlossen. 38 % befinden sich mitten im Prozess, 29 % haben noch gar nicht begonnen oder stehen erst am Anfang der Planung.
„Die technische Umsetzung klingt für viele Unternehmen nach einem großen Aufwand, dabei ist die Hürde in der Praxis oft kleiner als gedacht. Moderne Software erstellt eine konforme E-Rechnung mit wenigen Klicks, zu Kosten von wenigen Euro im Monat. Das Werkzeug ist da und es ist erschwinglich. Es braucht jetzt vor allem den Entschluss, anzufangen.“ – Benjamin Klein, Key Account Manager bei easybill
Über die Studie
Die vorliegenden Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung von 502 Unternehmen in Deutschland, durchgeführt von YouGov im Auftrag von easybill. Gegenstand der Untersuchung war der Stand der Vorbereitung auf die gesetzlichen Vorgaben zur E-Rechnung ab Januar 2027.





