E-Rechnung Validator: XRechnung & ZUGFeRD online prüfen

E-Rechnung erhalten? Direkt prüfen oder lesbar machen.

Teste hier kostenlos, wie easybill deine XML- oder PDF-E-Rechnung visualisiert und validiert.

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Deine Vorteile mit easybill

Ein Validator prüft, ob deine Datei korrekt ist. easybill erstellt, validiert, versendet, visualisiert und archiviert E-Rechnungen im selben System.

XRechnung und ZUGFeRD nach EN 16931, direkt in easybill. Du gibst deine Daten ein, wählst das Format, fertig. Die Dateistruktur stimmt von Anfang an, ohne manuellen Export in ein externes Tool.

easybill prüft deine E-Rechnung gegen die geltende Norm, bevor du sie verschickst. Kein Datei-Upload, kein Tool-Wechsel, kein Hin- und Herkopieren.

Von der Erstellung zum Versand in einem Schritt: per E-Mail, über das Peppol-Netzwerk oder ans Behördenportal. Was ein Validator nicht kann: die validierte Datei auch rausschicken.

Eingehende XRechnungen sind XML. Kein Mensch liest XML. easybill zeigt dir eingehende E-Rechnungen als strukturierte, lesbare Ansicht.

Rechnungen müssen acht Jahre aufbewahrt werden. easybill archiviert revisionssicher und GoBD-konform. Du musst nichts exportieren, nichts extern ablegen, nichts verwalten.

Angebote schreiben, Rechnungen stellen, Mahnungen versenden, DATEV-Export für den Steuerberater, Bankabgleich. Ein Validator tut keines davon. easybill kann alles davon.

Was ein E-Rechnung Validator macht

Du hast eine XRechnung oder ZUGFeRD-Datei erstellt oder bekommen und willst wissen, ob sie wirklich korrekt ist. Genau dafür gibt es Validatoren: Tools, die deine Datei gegen die europäische Norm EN 16931 prüfen und Fehler anzeigen, bevor ein Empfänger sie ablehnt. Dieser Beitrag erklärt, was so ein Prüfdienst leistet, welche Formate zählen, worauf du beim Datenschutz achtest und wie du Fehler schon bei der Erstellung vermeidest.
Der Bedarf ist seit 2025 gestiegen. Im B2B müssen Unternehmen E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025 empfangen können. Damit landen strukturierte Dateien im Posteingang, deren Korrektheit du mit bloßem Auge nicht beurteilen kannst. Das Tool macht aus dem Bauchgefühl ein klares Ja oder Nein.

Warum die Sichtprüfung der PDF nicht reicht

Eine PDF, die wie eine Rechnung aussieht, ist noch keine E-Rechnung. Eine echte E-Rechnung besteht aus strukturierten XML-Daten. Bei der XRechnung ist das eine reine XML-Datei, bei ZUGFeRD steckt das XML in einer PDF/A-3-Hülle. Steuerlich und maschinell zählt der XML-Anteil, nicht das Bild.

Genau hier liegt die Falle der reinen Sichtprüfung. Die PDF kann sauber aussehen, während im Code ein Pflichtfeld fehlt oder ein Wert nicht zur Codeliste passt. Solche Fehler sieht das Auge nicht, beim Empfänger führen sie zur automatischen Rückweisung. Der Validator liest genau diese strukturierten Daten und meldet, was nicht passt.

Bei ZUGFeRD lohnt ein zweiter Blick. Viele einfache Tools prüfen nur das eingebettete XML und bescheinigen auf dieser Basis die Konformität. Die PDF/A-3-Hülle bleibt ungeprüft. Eine vollständige Prüfung umfasst beides: das XML und das PDF-Format darum herum.

Was der Validator prüft: Drei Ebenen

Die Prüfung läuft in drei Ebenen, die unterschiedliche Fehlerquellen abdecken.

Die erste Ebene ist die Struktur. Das Tool prüft gegen das offizielle Schema (XSD), ob die XML-Datei technisch korrekt aufgebaut ist: richtige Reihenfolge der Elemente, gültige Datentypen, keine fehlenden Felder.

Die zweite Ebene sind die Geschäftsregeln. Über Schematron-Regeln nach EN 16931 prüft der Dienst die inhaltliche Logik: Stimmen die Summen, ist die Steuerberechnung schlüssig, sind die Angaben zu Verkäufer und Käufer vollständig, passen die Währungscodes.

Die dritte Ebene ist formatspezifisch. Für die XRechnung gelten zusätzliche deutsche Regeln, die CIUS-Erweiterungen. Für ZUGFeRD wird das verwendete Profil geprüft. Welches Werkzeug du auch nutzt, die offizielle Referenz ist der KoSIT-Validator, den der Bund als Maßstab für die XRechnung bereitstellt.

XRechnung, ZUGFeRD und EN 16931: Welche Formate zählen

In Deutschland haben sich zwei Formate durchgesetzt. Die XRechnung ist ein reines XML-Format und Pflicht für Rechnungen an die öffentliche Verwaltung. ZUGFeRD ist ein Hybrid: eine PDF/A-3-Datei mit eingebettetem XML, beliebt im Geschäft zwischen Unternehmen. Beide bauen auf der Norm EN 16931 auf. Das verwandte Format Factur-X entspricht dem ZUGFeRD-Profil EN 16931 und wird gleich geprüft. Für den grenzüberschreitenden Austausch kommt das Netzwerk Peppol hinzu.

FormatRegelwerkEinsatzTechnik
XRechnungXRechnung (CIUS zu EN 16931)Behörden in Deutschland (B2G)XML als UBL oder CII
ZUGFeRDZUGFeRD / EN 16931B2B und B2CPDF/A-3 plus eingebettetes XML
Factur-XEN 16931Deutschland und FrankreichPDF/A-3 plus XML
EN 16931 (UBL/CII)EN 16931EU-weitreines XML

Suchst du gezielt eine Prüfung für ZUGFeRD, achte auf die Profile. ZUGFeRD kennt mehrere Stufen mit unterschiedlichem Datenumfang. Nur die höheren Profile gelten als vollwertige E-Rechnung.

ProfilUmfangAls E-Rechnung geeignet
MINIMUMnur buchungsrelevante Kopfdatennein
BASIC WLohne Einzelpositionennein
BASICPflichtfelder mit reduzierten Positionennein
EN 16931 (ehem. Comfort)voller EN-16931-Kernja
EXTENDEDEN-16931-Kern plus Erweiterungenja

Welche Profile als E-Rechnung zulässig sind und welche Übergangsfristen gelten, prüfst du vor einer verbindlichen Aussage gegen den aktuellen Gesetzesstand. Ein gutes Tool erkennt das Profil automatisch und wendet die passenden Regeln an.

E-Rechnung online und kostenlos validieren: Was du beim Datenschutz beachtest

Du kannst eine E-Rechnung kostenlos und online prüfen. Mehrere Anbieter stellen ein Upload-Feld bereit: Datei hineinziehen, Prüfbericht abwarten, fertig. Für die schnelle Kontrolle einzelner Dateien reicht das oft.

Ein Punkt geht dabei leicht unter. Wer eine Rechnung hochlädt, schickt echte Geschäfts- und Personendaten an einen fremden Server. Das ist datenschutzrelevant. Bevor du ein kostenloses Tool nutzt, klär zwei Fragen: Wo werden die Daten verarbeitet, und wie lange werden sie gespeichert? Seriöse Anbieter nennen einen Serverstandort in der EU und löschen die Datei nach kurzer Zeit.

Bei regelmäßiger Prüfung oder sensiblen Daten ist eine Lösung sinnvoll, bei der die Verarbeitung nachvollziehbar in Deutschland oder der EU stattfindet. Die Server von easybill stehen in Deutschland, und wir arbeiten DSGVO- und GoBD-konform. So bleibt die Kontrolle über die Rechnungsdaten dort, wo sie hingehört.

Häufige Validierungsfehler und was sie bedeuten

Die meisten Rückweisungen haben wenige, immer wiederkehrende Ursachen. Ein Validator benennt sie konkret, oft sortiert nach Schweregrad in Fehler, Warnung und Hinweis.

Typisch sind fehlende Pflichtangaben wie Steuernummer, Rechnungsnummer oder Leistungsdatum. Dazu kommen falsche Werte aus den hinterlegten Codelisten, etwa ein ungültiger Währungs- oder Steuercode. Häufig sind auch rechnerische Probleme: Die Summe der Positionen passt nicht zum Gesamtbetrag, oder der Steuerbetrag ist nicht schlüssig. Bei Rechnungen an Behörden fehlt oft die korrekte Leitweg-ID.

Welche Pflichtangaben in eine Rechnung gehören, fasst unser Ratgeber 10 Bestandteile einer Rechnung zusammen. Wer diese Felder von Anfang an sauber füllt, produziert die meisten Fehler gar nicht erst.

Gültig heißt nicht steuerlich richtig

Ein grünes Ergebnis ist ein gutes Zeichen, aber kein Freibrief. Das Tool bestätigt, dass das Format stimmt. Es prüft nicht, ob die Rechnung inhaltlich und steuerlich korrekt ist.

Ein Beispiel: Eine Rechnung kann technisch fehlerfrei sein und trotzdem den falschen Steuersatz ausweisen, einen Tippfehler im Betrag enthalten oder eine Leistung beschreiben, die so nie erbracht wurde. Das erkennt keine Formatprüfung. Die fachliche und steuerliche Verantwortung bleibt beim Aussteller. Deshalb gibt es auch keine Garantie für eine hundertprozentige Annahme: Ein sauberer Prüfbericht senkt das Risiko einer Rückweisung, ersetzt aber nicht die Logik des Empfängersystems. Für den Vorsteuerabzug zählt am Ende, dass Form und Inhalt zusammenpassen.

E-Rechnung an Behörden: Leitweg-ID

Geht eine Rechnung an einen öffentlichen Auftraggeber (B2G), kommt ein Pflichtfeld dazu: die Leitweg-ID. Diese eindeutige Adresse der empfangenden Behörde steuert die Rechnung an die richtige Stelle. Im Datenmodell der E-Rechnung ist das der Identifier des Käufers, oft gesucht als „buyer legal registration identifier“. Fehlt die Leitweg-ID oder ist sie falsch aufgebaut, weist die Prüfung die Rechnung zurück.

Die Bundesländer setzen das B2G-Thema unterschiedlich um. Baden-Württemberg etwa betreibt einen eigenen zentralen Rechnungseingang für Landesbehörden. Wer dorthin eine E-Rechnung schickt, klärt vorab, ob Format und Leitweg-ID den Vorgaben des Landes entsprechen. Ein Validator hilft dabei, weil er die Leitweg-ID und die formatspezifischen Regeln in einem Durchgang kontrolliert.

Häufige Fragen & Antworten

Mit dem Validator von easybill kannst du bis zu 5 Anfragen pro Tag kostenlos durchführen. Dabei kannst du E-Rechnungen validieren und/oder visualisieren. Wenn du easybill als Rechnungssoftware nutzen möchtest, findest du alle Informationen zu den Tarifen in unserer Preisübersicht.

Gängige Tools, wie auch unser Validator, prüfen XRechnung (als UBL und CII) sowie ZUGFeRD in seinen Profilen, dazu Factur-X. Maßstab ist jeweils die Norm EN 16931.

Der KoSIT-Validator ist die offizielle, frei verfügbare Referenz des Bundes für die Prüfung der XRechnung. Viele Online-Dienste setzen auf diesen Standard auf.

Wenn deine Software E-Rechnungen nach EN 16931 erzeugt, entstehen die typischen Formatfehler gar nicht erst. Wichtig neben der Erstellung ist auch das Empfangen, Validieren und Weiterverarbeiten von E-Rechnungen. easybill deckt genau das ab: Du kannst E-Rechnungen nach der Norm EN 16931 erstellen, empfangen, prüfen und visualisieren.

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