Die größten Strategiefehler von KMU, Teil 3

Der dritte und vorletzte Teil der größten Strategiefehler von KMU geht zwei weiteren Engpässen des Strategieverständnisses von KMU nach. Einerseits beschäftigen wir uns in diesem Teil mit dem Imitieren der Mitbewerber und andererseits mit dem Verhältnis von Marketing und Strategie.

Innovativ Neues schaffen, statt die Mitbewerber imitieren

Wir leben heute in einer Zeit des Wirtschaftens, wo Produkte und Leistungen im Überfluss vorhanden und grundsätzlich austauschbar sind. „Jeder bietet das Gleiche an“ und oftmals können die Kunden nur noch über den Preis einen Differenzierungs- und damit Kaufentscheid treffen. Umso wichtiger ist es also, dass wir unseren Kunden über den Preis hinausgehende Differenzierungskriterien vermitteln, so dass sich unser Angebot in deren Augen von den Angeboten unserer Konkurrenz klar unterscheidet. Dazu müssen wir aus strategischer Sicht nicht das „bessere“ Produkt, oder ein komplett „neues“ Produkt und damit eine echte Produkt-Innovation anbieten können. Differenzierungen und Innovationen beim Kundennutzen können auch außerhalb von Produkten und Leistungen eingebracht werden. Oftmals sind es Veränderungen am Geschäftsmodell eines Unternehmens, welche ein hohes Kundennutzenpotential aufweisen.

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Finanzamt fordert Händlerdaten von Amazon

Aufgepasst Online-Händler! Sorgen Sie dafür, dass Sie eine ordentliche Rechnungsführung haben.

Wie beim jüngsten Rechtsstreit zwischen Finanzamt und Amazon zu beobachten war, kann es ernst für Online-Händler werden, die Waren bei Amazon oder ähnlichen Handelsplattformen anbieten und deren Jahresumsatz die Kleinunternehmer Grenze von 17.500 Euro übersteigt.

Bereits jetzt kann das Finanzamt in Verdachtsmomenten von Handelsplattformen verlangen, ihre Händlerdaten herauszugeben.  In naher Zukunft wird der Bundesfinanzhof entscheiden, ob dies generell der Fall sein wird.

Wie das Urteil auch ausfallen wird, sicher ist jedenfalls, dass Online-Händler unbedingt über eine sorgfältige Rechnungsführung verfügen sollten. Denn die Beweispflicht, dass alles korrekt abgerechnet wurde, liegt nicht bei der Finanzbehörde oder den Handelsplattformen, sondern allein bei den Händlern!

Also, liebe Händler, warten Sie damit nicht, bis es zu spät ist, sondern beginnen Sie gleich jetzt und nutzen Sie easybill für eine ordentliche Rechnungsführung.

Original Artikel erschienen bei heise-online.de am 01.03.2012 unter folgendem Titel: “Finanzamt will Händlerdaten von Amazon” Link zum Artikl: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Finanzamt-will-Haendlerdaten-von-Amazon-1446244.html