International verkaufen: Warum sich grenzüberschreitender Handel lohnt*

*Gastbeitrag von real.digital

Cross-Border-Selling lohnt sich für alle Händler, die über ihren festen nationalen Kundenstamm hinaus auch weitere potenzielle Käufer erreichen und für sich gewinnen möchten. Um auch im Ausland ein positives Einkaufserlebnis gewährleisten zu können, müssen sie vorab auf einige Aspekte achten und eine passende Strategie entwickeln. Mit den richtigen Voraussetzungen können Händler dann jedoch von den zahlreichen Vorteilen des internationalen Verkaufs profitieren.     

Cross-Border-Selling: Die Vorteile für Händler

Zu Beginn gilt es die wichtigste Frage vorab zu klären: Lohnt sich eine internationale Expansion überhaupt? Die Zahlen sprechen ganz deutlich dafür: Laut einer im Jahr 2018 von China Internet Watch durchgeführten Umfrage kaufen beispielsweise rund 27 Prozent der US-Befragten sowohl im Inland als auch Ausland ein. In Österreich waren es sogar 71 Prozent aller befragten Teilnehmer. Was China mit grenzüberschreitenden Online-Verkäufen bereits in großem Umfang betreibt, bietet demnach auch großes Potenzial für europäische – oder noch spezifischer: deutsche – Händler. 2018 belief sich der Wert an grenzüberschreitenden Transaktionen in China auf 1,4 Billionen US-Dollar, was knapp 30 Prozent aller E-Commerce-Verkäufe des Landes ausmacht. Gerade aufgrund des großen Interesses auf Seiten der Kunden, auch in anderen Ländern einzukaufen, sollten Händler die Chancen auch hierzulande nicht ungenutzt lassen. Neben der damit verbundenen hohen Reichweite kann somit auch die Conversion-Rate deutlich gesteigert werden. 

Möglichkeiten des internationalen Verkaufs

Händler sind bei ihrem Schritt in Richtung grenzüberschreitendem Handel nicht auf sich allein gestellt: So machen viele Marktplätze den Einstieg besonders einfach, indem der Verkauf von Produkten mit der entsprechenden Unterstützung leichter im internationalen Kontext gelingt als im Alleingang. Dabei werden länderspezifische Anpassungen nicht selten direkt durch den Marktplatz vorgenommen, sodass für Händler kein großer Arbeitsaufwand entsteht und mehr Zeit für das Tagesgeschäft genutzt werden kann. 

Ein Beispiel hierfür ist IMN (International Marketplace Network), ein Joint Venture bestehend aus real, Cdiscount, eMAG und ePRICE, das Händlern den gleichzeitigen Verkauf von Waren auf vier unabhängigen Marktplätzen ermöglicht. Mit real.de als einem Ihrer Vertriebskanäle ist es vollkommen ausreichend, sich bei IMN anzumelden, um das bereits auf real.de vorhandene Sortiment auf den gewünschten internationalen Marktplätzen zu spiegeln.


Wenn auf die Hilfestellung von Marktplätzen verzichtet wird, ist es besonders wichtig, dass Händler selbst alle entscheidenden Kriterien für einen erfolgreichen internationalen Verkauf berücksichtigen.

Was müssen Händler beim internationalen Verkauf beachten?

Für deutsche Händler ist es zunächst am wichtigsten, die für sie relevanten Exportländer ausfindig zu machen. Bezogen auf die gesamte verkaufte Ware im Jahr 2018 sind die bedeutendsten Handelspartner für Deutschland laut einer Statista Umfrage die USA, Frankreich, China, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Hierbei muss jedoch genauestens analysiert werden, wie groß die Nachfrage in den einzelnen Ländern nach dem entsprechenden Sortiment des Händlers ist, da hier große Unterschiede bestehen können. Möglich ist beispielsweise auch, dass die Produkte beziehungsweise Dienstleistungen im eigenen Land nicht viele Abnehmer finden, im internationalen Kontext jedoch durchaus gefragt sind, sodass eine Fokussierung auf andere Handelspartner sogar dringend notwendig sein kann. 

Analyse des Einkaufsverhaltens von Konsumenten

Es führt kein Weg daran vorbei, sich mit dem Einkaufsverhalten der Konsumenten in den unterschiedlichen Ländern zu befassen. In Deutschland ansässige Händler sollten niemals die nationalen Kunden mit potenziellen Käufern in anderen Teilen der Welt gleichsetzen: So kann sich beispielsweise der Grad der Online-Affinität von möglichen Kundengruppen erheblich unterscheiden.

Versand & Logistik

Nicht zu verachten sind außerdem etwaige versandtechnische Komplikationen: Neben einem zuverlässigen, seriösen Versanddienstleister ist hierbei vor allem zu beachten, ob die Ware problemlos verschickt werden kann. Besonders schwierig kann es sich beispielsweise bei großen, sperrigen oder zerbrechlichen Gegenständen gestalten. Auch die Versand- und Lieferdauer kann unter Umständen zum Problem werden.

Marketing zielgenau ausrichten

Händler sollten zudem nicht vergessen, ausgiebig Marktforschung zu betreiben. Wenn sie die Wünsche, Bedürfnisse und Preissensitivität ihrer Zielgruppen kennen, können sie entsprechend gezielte Marketing-Maßnahmen einsetzen.

Kalkulationen

Durch den Export in andere Länder werden Zollgebühren und gegebenenfalls die Umsatzsteuer fällig. Dies kann Registrierungen in den Zielländern erforderlich machen oder zu zusätzlichen Kosten für den Käufer führen, über die er informiert werden sollte.

Überwindung von Sprachbarrieren

Auch wenn dieser Aspekt als schwierig zu bewältigen scheint, kann eine Lösung schnell gefunden werden: Durch das Hinzuziehen von Cross-Border-Trade-Experten können Online-Händler die Übersetzungen von Artikelbeschreibungen in die Hände eines seriösen Partners geben.  

Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen

Ehe in die gewünschten Zielländer im Ausland verkauft wird, sollten sich Online-Händler dringend über die jeweilig geltenden rechtlichen Besonderheiten informieren. Besonders betroffen hiervon sind beispielsweise die verwendete Sprache auf der Website und bei Rechtstexten sowie Bestimmungen zum Widerrufsrecht und zur Lieferzeit.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass ein internationaler Verkauf von Produkten beziehungsweise Dienstleistungen für viele Händler durchaus interessant und erfolgsversprechend ist. Allerdings muss die Online-Präsenz der eigenen Marke in anderen Ländern an die jeweiligen Gepflogenheiten und Wünsche angepasst werden, sodass die unterschiedlichen Zielgruppen auf die richtige Art und Weise erreicht werden.

Über die Autorin
Sybille Schäftner ist Online-Redakteurin bei real.digital: Neben der Texterstellung für eines der größten Onlineshopping-Portale Deutschlands betreut sie auch den firmeneigenen real2business Blog, auf dem die aktuellen Entwicklungen im Online-Handel im Fokus stehen.

Bonjour Cdiscount

Als zweitgrößter Marktplatz in Frankreich (direkt nach Amazon) hat Cdiscount im dortigen Onlinehandel eine große Bedeutung. Somit ist er nicht nut für lokale Händler interessant, sondern natürlich z. B. auch für Händler aus Deutschland oder Österreich, die eine Internationalisierung anstreben.

Wir freuen uns daher sehr, unseren Nutzern nun auch die Möglichkeit einer direkten Anbindung an Cdiscount anbieten zu können. So ermöglichen wir es Ihnen, Ihre Präsenz in Frankreich auszubauen und einen weiteren interessanten Verkaufskanal zu nutzen.

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Amazon Advertising: So reduzieren Sie Ihren ACoS effektiv!*

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Was bedeutet ACoS und was ist ein guter ACoS? Für jeden Amazon Händler gehört das Wissen um ACoS zu den Basics.

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Verbesserte Mitarbeiterverwaltung

Um die Mitarbeiterverwaltung in easybill noch anwenderfreundlicher zu gestalten, haben wir kürzlich Mitarbeitergruppen eingeführt.

Diese Gruppen ermöglichen es Ihnen die Berechtigungen für einen Mitarbeiterzugang nicht bei jeder Neuanlage individuell vergeben zu müssen.

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PSD2 und die Herausforderungen für den Bankkontenabgleich

Das ursprünglich für den 14. September geplante Inkrafttreten der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 stellt derzeit viele Banken und Dienstleister vor große Herausforderungen.

Die Richtlinie soll einerseits Verbraucher besser vor Missbrauch schützen (z.B. durch die verpflichtende Einführung einer sog. 2-Faktor-Authentifizierung). Andererseits sollten FinTechs – wie der von uns eingesetzte Anbieter finleap connect (ehemals figo) – gestärkt werden, indem Banken verpflichtet wurden, lizensierten Drittanbietern durch eine standardisierte PSD2-Schnittstelle (XS2A) Zugriff auf Konten zu gewähren.

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Nutzen Sie den BezahlCode und vereinfachen Sie Ihren Kunden die Zahlung von Rechnungen

Wenn Ihre Kunden Rechnungen per Überweisung bezahlen, müssen diese zunächst eine 22-stellige IBAN abtippen. Dann muss noch der korrekte Rechnungsbetrag und ein passender Verwendungszweck eingetragen werden. Das ist nicht nur aufwendig, sondern auch fehleranfällig.

Dieser Vorgang lässt sich durch Nutzung des BezahlCodes deutlich vereinfachen.

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Versandinformationen an Gambio-Shops senden

Onlinehändlern, die einen Gambio-Shop betreiben, macht easybill das Arbeiten jetzt noch einfacher.

War es bisher schon für die Marktplätze Amazon, eBay und real.de möglich, Bestellungen aus easybill heraus gesammelt als versendet zu markieren, ist dies nun auch für Gambio verfügbar.

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Der direkte Draht zu Ihrem Steuerberater mit easybill und DATEVconnect online

Das Zusammenspiel von easybill mit Steuerberatern war uns immer schon besonders wichtig. Umso mehr freuen wir uns darüber, unsere Zusammenarbeit mit der DATEV weiter ausgebaut zu haben.

So sind wir nicht nur als Schnittstellen-Partner auf dem DATEV-Marktplatz vertreten, sondern können über die DATEVconnect online-Schnittstelle eine direkte Anbindung zwischen easybill und DATEV ermöglichen.

Die Übergabe von Ausgangsrechnungen wird dadurch so einfach wie noch nie:

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Überwachen Sie die Fälligkeiten Ihrer Angebote

Warum sollte man Angebote zeitlich begrenzen?

Wenn Sie Angebote schreiben, ist es sinnvoll, die Gültigkeitsdauer zeitlich zu begrenzen. So bekommen Sie im Regelfall eine schnellere Rückmeldung Ihrer Kunden und müssen sich nach Ablauf der Frist nicht mehr an das Angebot gebunden halten.

Mit easybill ist das auf einfache Art und Weise möglich. Mehr dazu finden Sie in unserem Hilfe-Center unter dem Punkt Gültigkeitsdauer für Angebote.

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Marktplatzhändler aufgepasst: Haben Sie Ihre Erfassungsbescheinigung schon beantragt?

Wenn Sie in Deutschland auf Amazon, eBay oder anderen Marktplätzen handeln, benötigen Sie gemäß dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen “Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet”  eine „Bescheinigung über die Erfassung als Steuerpflichtiger (Unternehmer) im Sinne von § 22f Abs. 1 Satz 2 UStG” (in Kurzform auch häufig Erfassungsbescheinigung genannt), die Sie dem Betreiber des Marktplatzes zur Verfügung stellen müssen.

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